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1995 habe ich die Suche einer Nachfolgerin für die “Geisha” begonnen. Meine Vorstellungen waren ziemlich klar definiert, doch die Suche dauerte lange. In welchen Städten und Ländern habe ich Ausschau gehalten? Berlin, Hamburg, Bremen und die Niederlande, endlose Kilometer bin ich auf den Straßen unterwegs gewesen. Und wo bin ich fündig geworden: in Spanien, quasi um die Ecke.
Doch was suchte ich ?
Ein Stahlsegelboot, nicht zu groß, alleine muss sie zu segeln und (wichtig) zu pflegen sein. Nicht mehr als 10 Meter, ein Langkieler mit traditionellem Rumpf und für die See gebaut. Stahl halte ich für das sicherste Bootsbaumaterial.
Und sie habe ich in Torrevieja, südlich von Alicante auf eine Anzeige in der
Yacht gefunden.
Im Juni 95’ wurde sie von mir besichtigt, danach habe ich den Wert vom Schiffsbauamt in Hamburg in Erfahrung gebracht und am 21.08.1995 hat die “Shanty” Shanty in Spanienihren Besitzer gewechselt. Der darauf folgende Überführungstörn führte uns beide in fünf Wochen nach Lignano (Italien). In den ersten 2.300 Seemeilen konnten wir uns allmählich aneinander gewöhnen.
Sicherlich war es keine Liebe auf den ersten Blick, doch der zweite genügte, um sie in mein Herz einzuschließen und sie ist mir bisher eine treue Begleiterin gewesen.Inzwischen sind wir knapp 7000 Seemeilen unterwegs gewesen.

Die Shanty wurde 1980 gebaut und hat zwei Jahre auf dem Rhein in Freistetten verbracht. Danach wurde sie vom Vorbesitzer nach Spanien überführt. Dort hat er mit seiner Frau das Rentnerleben genossen.

abstand